Al-Kafāla (d. h. die von jemandem gegenüber dem Gläubiger abgegebene Bürgschaft, dass der Schuldner an einem bestimmten Ort erscheinen wird, um seine Schuld oder Geldstrafe zu begleichen oder eine Strafe zu verbüßen usw.) bei Darlehen und Schulden mit der eigenen Person oder anderen Dingen (z. B. dem eigenen Geld)Al-Kafala (i.e., the pledge given by somebody to the creditor to guarantee that the debtor will be present at a certain specific place to pay his debt or fine, or to undergo a punishment, etc.) in loans and debts with oneself or other things (e.g., one’s money)باب الْكَفَالَةِ فِي الْقَرْضِ وَالدُّيُونِ بِالأَبْدَانِ وَغَيْرِهَا
وَقَالَ أَبُو الزِّنَادِ عَنْ مُحَمَّدِ بْنِ حَمْزَةَ بْنِ عَمْرٍو الأَسْلَمِيِّ، عَنْ أَبِيهِ، أَنَّ عُمَرَ ـ رضى الله عنه ـ بَعَثَهُ مُصَدِّقًا، فَوَقَعَ رَجُلٌ عَلَى جَارِيَةِ امْرَأَتِهِ، فَأَخَذَ حَمْزَةُ مِنَ الرَّجُلِ كَفِيلاً حَتَّى قَدِمَ عَلَى عُمَرَ، وَكَانَ عُمَرُ قَدْ جَلَدَهُ مِائَةَ جَلْدَةٍ، فَصَدَّقَهُمْ، وَعَذَرَهُ بِالْجَهَالَةِ. وَقَالَ جَرِيرٌ وَالأَشْعَثُ لِعَبْدِ اللَّهِ بْنِ مَسْعُودٍ فِي الْمُرْتَدِّينَ اسْتَتِبْهُمْ، وَكَفِّلْهُمْ. فَتَابُوا وَكَفَلَهُمْ عَشَائِرُهُمْ. وَقَالَ حَمَّادٌ إِذَا تَكَفَّلَ بِنَفْسٍ فَمَاتَ فَلاَ شَىْءَ عَلَيْهِ. وَقَالَ الْحَكَمُ يَضْمَنُ.
Muhammad ibn ʿAmr al-Aslamī überlieferte, dass sein Vater Ḥamza sagte: „ʿUmar (möge Allah mit ihm zufrieden sein) entsandte ihn – das heißt Ḥamza – als Eintreiber der Ṣadaqa/Zakāh. Ein Mann hatte mit der Sklavin seiner Ehefrau unerlaubten Geschlechtsverkehr. Ḥamza nahm persönliche Bürgen für den Ehebrecher, bis sie zu ʿUmar kamen. ʿUmar ließ den Ehebrecher hundert Peitschenhiebe erhalten. ʿUmar bestätigte ihre Aussage, dass der Ehebrecher bereits bestraft worden war, und entschuldigte ihn wegen seiner Unwissenheit.
Ǧarīr al-Ašʿaṯ sagte zu Ibn Masʿūd in Bezug auf die Abtrünnigen – also diejenigen, die ungläubig wurden, nachdem sie den Islam angenommen hatten –: „Lasst sie bereuen und nehmt persönliche Bürgen für sie.“ Sie bereuten, und ihre Verwandten verbürgten sich für sie.
Nach Ḥammād wird jemand, der für eine andere Person bürgt, von seiner Verantwortung entbunden, wenn diese Person stirbt. Nach al-Ḥakam bleibt seine Verantwortung bestehen.
Narrated Muhammad bin 'Amr Al-Aslami that his father Hamza said: 'Umar (ra) sent him (i.e. Hamza) as a Sadaqa / Zakat collector. A man had committed illegal sexual intercourse with the slave girl of his wife. Hamza took (personal) sureties for the adulterer till they came to 'Umar. 'Umar had lashed the adulterer one hundred lashes. 'Umar confirmed their claim (that the adulterer had already been punished) and excused him because of being Ignorant.
Jarir Al-Ash'ath said to Ibn Mas'ud regarding renegades (i.e., those who became infidels after embracing Islam), "Let them repent and take (personal) sureties for them." They repented and their relatives stood sureties for them.
According to Hammad, if somebody stands surety for another person and that person dies, the person giving surety will be released from responsibility. According to Al-Hakam, his responsibilities continues.
Sahih (Sunnah.com)
Al-Kafāla (d. h. die von jemandem gegenüber dem Gläubiger abgegebene Bürgschaft, dass der Schuldner an einem bestimmten Ort erscheinen wird, um seine Schuld oder Geldstrafe zu begleichen oder eine Strafe zu verbüßen usw.) bei Darlehen und Schulden mit der eigenen Person oder anderen Dingen (z. B. dem eigenen Geld)Al-Kafala (i.e., the pledge given by somebody to the creditor to guarantee that the debtor will be present at a certain specific place to pay his debt or fine, or to undergo a punishment, etc.) in loans and debts with oneself or other things (e.g., one’s money)باب الْكَفَالَةِ فِي الْقَرْضِ وَالدُّيُونِ بِالأَبْدَانِ وَغَيْرِهَا
قَالَ أَبُو عَبْدِ اللَّهِ وَقَالَ اللَّيْثُ حَدَّثَنِي جَعْفَرُ بْنُ رَبِيعَةَ، عَنْ عَبْدِ الرَّحْمَنِ بْنِ هُرْمُزَ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ عَنْ رَسُولِ اللَّهِ ﷺ " أَنَّهُ ذَكَرَ رَجُلاً مِنْ بَنِي إِسْرَائِيلَ سَأَلَ بَعْضَ بَنِي إِسْرَائِيلَ أَنْ يُسْلِفَهُ أَلْفَ دِينَارٍ، فَقَالَ ائْتِنِي بِالشُّهَدَاءِ أُشْهِدُهُمْ. فَقَالَ كَفَى بِاللَّهِ شَهِيدًا. قَالَ فَأْتِنِي بِالْكَفِيلِ. قَالَ كَفَى بِاللَّهِ كَفِيلاً. قَالَ صَدَقْتَ. فَدَفَعَهَا إِلَيْهِ إِلَى أَجَلٍ مُسَمًّى، فَخَرَجَ فِي الْبَحْرِ، فَقَضَى حَاجَتَهُ، ثُمَّ الْتَمَسَ مَرْكَبًا يَرْكَبُهَا، يَقْدَمُ عَلَيْهِ لِلأَجَلِ الَّذِي أَجَّلَهُ، فَلَمْ يَجِدْ مَرْكَبًا، فَأَخَذَ خَشَبَةً، فَنَقَرَهَا فَأَدْخَلَ فِيهَا أَلْفَ دِينَارٍ، وَصَحِيفَةً مِنْهُ إِلَى صَاحِبِهِ، ثُمَّ زَجَّجَ مَوْضِعَهَا، ثُمَّ أَتَى بِهَا إِلَى الْبَحْرِ، فَقَالَ اللَّهُمَّ إِنَّكَ تَعْلَمُ أَنِّي كُنْتُ تَسَلَّفْتُ فُلاَنًا أَلْفَ دِينَارٍ، فَسَأَلَنِي كَفِيلاً، فَقُلْتُ كَفَى بِاللَّهِ كَفِيلاً، فَرَضِيَ بِكَ، وَسَأَلَنِي شَهِيدًا، فَقُلْتُ كَفَى بِاللَّهِ شَهِيدًا، فَرَضِيَ بِكَ، وَأَنِّي جَهَدْتُ أَنْ أَجِدَ مَرْكَبًا، أَبْعَثُ إِلَيْهِ الَّذِي لَهُ فَلَمْ أَقْدِرْ، وَإِنِّي أَسْتَوْدِعُكَهَا. فَرَمَى بِهَا فِي الْبَحْرِ حَتَّى وَلَجَتْ فِيهِ، ثُمَّ انْصَرَفَ، وَهْوَ فِي ذَلِكَ يَلْتَمِسُ مَرْكَبًا، يَخْرُجُ إِلَى بَلَدِهِ، فَخَرَجَ الرَّجُلُ الَّذِي كَانَ أَسْلَفَهُ، يَنْظُرُ لَعَلَّ مَرْكَبًا قَدْ جَاءَ بِمَالِهِ، فَإِذَا بِالْخَشَبَةِ الَّتِي فِيهَا الْمَالُ، فَأَخَذَهَا لأَهْلِهِ حَطَبًا، فَلَمَّا نَشَرَهَا وَجَدَ الْمَالَ وَالصَّحِيفَةَ، ثُمَّ قَدِمَ الَّذِي كَانَ أَسْلَفَهُ، فَأَتَى بِالأَلْفِ دِينَارٍ، فَقَالَ وَاللَّهِ مَا زِلْتُ جَاهِدًا فِي طَلَبِ مَرْكَبٍ لآتِيَكَ بِمَالِكَ، فَمَا وَجَدْتُ مَرْكَبًا قَبْلَ الَّذِي أَتَيْتُ فِيهِ. قَالَ هَلْ كُنْتَ بَعَثْتَ إِلَىَّ بِشَىْءٍ قَالَ أُخْبِرُكَ أَنِّي لَمْ أَجِدْ مَرْكَبًا قَبْلَ الَّذِي جِئْتُ فِيهِ. قَالَ فَإِنَّ اللَّهَ قَدْ أَدَّى عَنْكَ الَّذِي بَعَثْتَ فِي الْخَشَبَةِ فَانْصَرِفْ بِالأَلْفِ الدِّينَارِ رَاشِدًا ".
Überliefert von Abū Huraira:
Der Prophet ﷺ sagte: „Ein Mann aus den Kindern Israels bat einen anderen Mann aus den Kindern Israels, ihm eintausend Dinar zu leihen. Der zweite Mann verlangte Zeugen. Der erste erwiderte: ‚Allah genügt als Zeuge.‘ Der zweite sagte: ‚Ich möchte eine Bürgschaft.‘ Der erste erwiderte: ‚Allah genügt als Bürge.‘ Der zweite sagte: ‚Du hast recht‘, und lieh ihm das Geld für eine bestimmte Frist.
Der Schuldner überquerte das Meer. Als er seine Arbeit beendet hatte, suchte er nach einem Transportmittel, damit er rechtzeitig zur Rückzahlung der Schuld gelangen konnte, doch er fand keines. Da nahm er ein Stück Holz, machte ein Loch hinein, legte eintausend Dinar und einen Brief an den Verleiher hinein und verschloss das Loch anschließend fest. Dann brachte er das Holzstück zum Meer und sagte: ‚O Allah, Du weißt wohl, dass ich von dem und dem eintausend Dinar geliehen habe. Er verlangte von mir eine Bürgschaft, doch ich sagte ihm, dass Allahs Bürgschaft genügt, und er nahm Deine Bürgschaft an. Dann verlangte er einen Zeugen, und ich sagte ihm, dass Allah als Zeuge genügt, und er nahm Dich als Zeugen an. Zweifellos habe ich mich nach Kräften bemüht, ein Transportmittel zu finden, damit ich ihm sein Geld zurückzahlen kann, doch ich konnte keines finden. Deshalb übergebe ich Dir dieses Geld.‘
Damit warf er das Holzstück ins Meer, bis es weit hinaustrieb, und ging dann fort. Währenddessen suchte er weiter nach einem Transportmittel, um in das Land des Gläubigers zu gelangen.
Eines Tages verließ der Verleiher sein Haus, um zu sehen, ob ein Schiff angekommen war, das sein Geld brachte. Da erblickte er plötzlich das Holzstück, in dem sein Geld deponiert worden war. Er nahm es mit nach Hause, um es als Brennholz zu verwenden. Als er es zersägte, fand er darin sein Geld und den Brief.
Kurz darauf kam der Schuldner mit eintausend Dinar zu ihm und sagte: ‚Bei Allah, ich habe mich nach Kräften bemüht, ein Schiff zu bekommen, damit ich dir dein Geld bringen kann, aber ich konnte vor dem Schiff, mit dem ich gekommen bin, keines finden.‘ Der Verleiher fragte: ‚Hast du mir etwas geschickt?‘ Der Schuldner erwiderte: ‚Ich habe dir doch gesagt, dass ich kein anderes Schiff als das bekommen konnte, mit dem ich gekommen bin.‘ Der Verleiher sagte: ‚Allah hat an deiner Stelle das Geld, das du im Holzstück geschickt hast, überbracht. So kannst du deine eintausend Dinar behalten und in Rechtleitung auf dem rechten Weg fortgehen.‘“
Narrated Abu Huraira:
The Prophet (ﷺ) said, "An Israeli man asked another Israeli to lend him
one thousand Dinars. The second man required witnesses. The former
replied, 'Allah is sufficient as a witness.' The second said, 'I want
a surety.' The former replied, 'Allah is sufficient as a surety.' The
second said, 'You are right,' and lent him the money for a certain
period. The debtor went across the sea. When he finished his job, he
searched for a conveyance so that he might reach in time for the
repayment of the debt, but he could not find any. So, he took a piece
of wood and made a hole in it, inserted in it one thousand Dinars and
a letter to the lender and then closed (i.e. sealed) the hole tightly.
He took the piece of wood to the sea and said. 'O Allah! You know well
that I took a loan of one thousand Dinars from so-and-so. He demanded
a surety from me but I told him that Allah's Guarantee was sufficient
and he accepted Your guarantee. He then asked for a witness and I told
him that Allah was sufficient as a Witness, and he accepted You as a
Witness. No doubt, I tried hard to find a conveyance so that I could
pay his money but could not find, so I hand over this money to You.'
Saying that, he threw the piece of wood into the sea till it went out
far into it, and then he went away. Meanwhile he started searching for
a conveyance in order to reach the creditor's country.
One day the lender came out of his house to see whether a ship had
arrived bringing his money, and all of a sudden he saw the piece of
wood in which his money had been deposited. He took it home to use for
fire. When he sawed it, he found his money and the letter inside it.
Shortly after that, the debtor came bringing one thousand Dinars to
him and said, 'By Allah, I had been trying hard to get a boat so that
I could bring you your money, but failed to get one before the one I
have come by.' The lender asked, 'Have you sent something to me?' The
debtor replied, 'I have told you I could not get a boat other than the
one I have come by.' The lender said, 'Allah has delivered on your
behalf the money you sent in the piece of wood. So, you may keep your
one thousand Dinars and depart guided on the right path.' "
Sahih (Sunnah.com)
Die Aussage Allahs, erhaben und majestätisch ist Er: „Und auch denjenigen, mit denen ihr ein Bündnis geschlossen habt, gebt ihren gebührenden Anteil durch ein Vermächtnis …“The Statement of Allah jala jalaaluhu:"... To those also with whom you have made a pledge, give them their due portion by Wasiya..."بَابُ قَوْلِ اللَّهِ تَعَالَى: {وَالَّذِينَ عَاقَدَتْ أَيْمَانُكُمْ فَآتُوهُمْ نَصِيبَهُمْ}
حَدَّثَنَا الصَّلْتُ بْنُ مُحَمَّدٍ، حَدَّثَنَا أَبُو أُسَامَةَ، عَنْ إِدْرِيسَ، عَنْ طَلْحَةَ بْنِ مُصَرِّفٍ، عَنْ سَعِيدِ بْنِ جُبَيْرٍ، عَنِ ابْنِ عَبَّاسٍ ـ رضى الله عنهما –
Qur’an 4:33{وَلِكُلٍّ جَعَلْنَا مَوَالِيَ} قَالَ وَرَثَةً
Qur’an 4:33{وَالَّذِينَ عَقَدَتْ أَيْمَانُكُمْ} قَالَ كَانَ الْمُهَاجِرُونَ لَمَّا قَدِمُوا الْمَدِينَةَ يَرِثُ الْمُهَاجِرُ الأَنْصَارِيَّ دُونَ ذَوِي رَحِمِهِ لِلأُخُوَّةِ الَّتِي آخَى النَّبِيُّ
ﷺ بَيْنَهُمْ، فَلَمَّا نَزَلَتْ
Qur’an 4:33{وَلِكُلٍّ جَعَلْنَا مَوَالِيَ} نَسَخَتْ، ثُمَّ قَالَ
Qur’an 4:33{وَالَّذِينَ عَقَدَتْ أَيْمَانُكُمْ } إِلاَّ النَّصْرَ وَالرِّفَادَةَ وَالنَّصِيحَةَ، وَقَدْ ذَهَبَ الْمِيرَاثُ وَيُوصِي لَهُ.
Überliefert von Saʿīd ibn Dschubair:
Ibn ʿAbbās sagte: „In dem Vers: ‚Und für jeden haben Wir Erben bestimmt‘ (4:33) – und bezüglich des Verses: ‚Und denjenigen, mit denen eure rechten Hände einen Bund geschlossen haben‘ – sagte Ibn ʿAbbās: Als die Auswanderer zum Propheten (ﷺ) nach Medina kamen, erbte ein Auswanderer von einem Ansārī, während dessen Verwandte ihn nicht erbten, aufgrund des Bundes der Bruderschaft, den der Prophet zwischen ihnen – den Auswanderern und den Ansār – geschlossen hatte. Als der Vers ‚Und für jeden haben Wir Erben bestimmt‘ (4:33) offenbart wurde, hob er den Bund der Bruderschaft hinsichtlich des Erbes auf.“ Dann sagte er: „Der Vers ‚Und denjenigen, mit denen eure rechten Hände einen Bund geschlossen haben‘ blieb hinsichtlich gegenseitiger Unterstützung und gegenseitiger Beratung gültig; die Angelegenheit des Erbes jedoch wurde ausgenommen, und es wurde erlaubt, in seinem Testament demjenigen etwas zuzuwenden, der zuvor das Recht auf Erbschaft gehabt hatte.“
Narrated Sa`id bin Jubair:
Ibn `Abbas said, "In the verse: To every one We have appointed ' (Muwaliya Muwaliya means one's)
heirs (4.33).' (And regarding the verse) 'And those with whom your right hands have made a pledge.'
Ibn `Abbas said, "When the emigrants came to the Prophet (ﷺ) in Medina, the emigrant would inherit the
Ansari while the latter's relatives would not inherit him because of the bond of brotherhood which the
Prophet established between them (i.e. the emigrants and the Ansar). When the verse: 'And to
everyone We have appointed heirs' (4.33) was revealed, it canceled (the bond (the pledge) of
brotherhood regarding inheritance)." Then he said, "The verse: To those also to whom your right
hands have pledged, remained valid regarding cooperation and mutual advice, while the matter of
inheritance was excluded and it became permissible to assign something in one's testament to the
person who had the right of inheriting before.
Sahih (Sunnah.com)
Die Aussage Allahs, erhaben und majestätisch ist Er: „Und auch denjenigen, mit denen ihr ein Bündnis geschlossen habt, gebt ihren gebührenden Anteil durch ein Vermächtnis …“The Statement of Allah jala jalaaluhu:"... To those also with whom you have made a pledge, give them their due portion by Wasiya..."بَابُ قَوْلِ اللَّهِ تَعَالَى: {وَالَّذِينَ عَاقَدَتْ أَيْمَانُكُمْ فَآتُوهُمْ نَصِيبَهُمْ}
حَدَّثَنَا قُتَيْبَةُ، حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ جَعْفَرٍ، عَنْ حُمَيْدٍ، عَنْ أَنَسٍ ـ رضى الله عنه ـ قَالَ قَدِمَ عَلَيْنَا عَبْدُ الرَّحْمَنِ بْنُ عَوْفٍ فَآخَى رَسُولُ اللَّهِ ﷺ بَيْنَهُ وَبَيْنَ سَعْدِ بْنِ الرَّبِيعِ.
Anas berichtete:
ʿAbdur-Rahmān ibn ʿAuf kam zu uns, und der Gesandte Allahs (ﷺ) stiftete eine Bruderschaft zwischen ihm und Saʿd ibn Rabīʿa.
Narrated Anas:
`Abdur-Rahman bin `Auf came to us and Allah's Messenger (ﷺ) established a bond of brotherhood between
him and Sa`d bin Rabi`a.
Sahih (Sunnah.com)
Die Aussage Allahs, erhaben und majestätisch ist Er: „Und auch denjenigen, mit denen ihr ein Bündnis geschlossen habt, gebt ihren gebührenden Anteil durch ein Vermächtnis …“The Statement of Allah jala jalaaluhu:"... To those also with whom you have made a pledge, give them their due portion by Wasiya..."بَابُ قَوْلِ اللَّهِ تَعَالَى: {وَالَّذِينَ عَاقَدَتْ أَيْمَانُكُمْ فَآتُوهُمْ نَصِيبَهُمْ}
حَدَّثَنَا مُحَمَّدُ بْنُ الصَّبَّاحِ، حَدَّثَنَا إِسْمَاعِيلُ بْنُ زَكَرِيَّاءَ، حَدَّثَنَا عَاصِمٌ، قَالَ قُلْتُ لأَنَسٍ رضى الله عنه أَبَلَغَكَ أَنَّ النَّبِيَّ ﷺ قَالَ " لاَ حِلْفَ فِي الإِسْلاَمِ ". فَقَالَ قَدْ حَالَفَ النَّبِيُّ ﷺ بَيْنَ قُرَيْشٍ وَالأَنْصَارِ فِي دَارِي.
Überliefert von ʿĀsim:
Ich hörte Anas ibn Mālik sagen: „Hast du je gehört, dass der Prophet (ﷺ) sagte: ‚Es gibt kein Bündnis im Islam‘?“
Er antwortete: „Der Prophet (ﷺ) schloss in meinem Haus ein Bündnis zwischen den Quraisch und den Ansār.“
Narrated `Asim:
I heard Anas bin Malik, "Have you ever heard that the Prophet (ﷺ) said, 'There is no alliance in Islam?' "
He replied, "The Prophet (ﷺ) made alliance between Quraish and the Ansar in my house."
Sahih (Sunnah.com)
Wer sich verpflichtet, die Schulden eines Verstorbenen zu begleichenHe who undertakes to repay the debts of a dead personباب مَنْ تَكَفَّلَ عَنْ مَيِّتٍ، دَيْنًا فَلَيْسَ لَهُ أَنْ يَرْجِعَ
حَدَّثَنَا أَبُو عَاصِمٍ، عَنْ يَزِيدَ بْنِ أَبِي عُبَيْدٍ، عَنْ سَلَمَةَ بْنِ الأَكْوَعِ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّ النَّبِيَّ ﷺ أُتِيَ بِجَنَازَةٍ، لِيُصَلِّيَ عَلَيْهَا، فَقَالَ " هَلْ عَلَيْهِ مِنْ دَيْنٍ ". قَالُوا لاَ. فَصَلَّى عَلَيْهِ، ثُمَّ أُتِيَ بِجَنَازَةٍ أُخْرَى، فَقَالَ " هَلْ عَلَيْهِ مَنْ دَيْنٍ ". قَالُوا نَعَمْ. قَالَ " صَلُّوا عَلَى صَاحِبِكُمْ ". قَالَ أَبُو قَتَادَةَ عَلَىَّ دَيْنُهُ يَا رَسُولَ اللَّهِ. فَصَلَّى عَلَيْهِ.
Überliefert von Salama ibn al-Akwaʿ:
Ein Verstorbener wurde zum Propheten (ﷺ) gebracht, damit er das Totengebet für ihn verrichte. Er fragte: „Hat er Schulden?“ Als die Leute dies verneinten, verrichtete er das Totengebet. Ein anderer Verstorbener wurde gebracht, und er fragte: „Hat er Schulden?“ Sie sagten: „Ja.“ Da weigerte er sich, das Gebet zu verrichten, und sagte: „Verrichtet das Gebet für euren Gefährten.“ Abū Qatāda sagte: „O Gesandter Allahs, ich übernehme die Begleichung seiner Schulden.“ Daraufhin verrichtete der Gesandte Allahs (ﷺ) sein Totengebet.
Narrated Salama bin Al-Akwa`:
A dead person was brought to the Prophet (ﷺ) so that he might lead the funeral prayer for him. He asked,
"Is he in debt?" When the people replied in the negative, he led the funeral prayer. Another dead
person was brought and he asked, "Is he in debt?" They said, "Yes." He (refused to lead the prayer
and) said, "Lead the prayer of your friend." Abu Qatada said, "O Allah's Messenger! I undertake to pay
his debt." Allah's Messenger (ﷺ) then led his funeral prayer.
Sahih (Sunnah.com)
Wer sich verpflichtet, die Schulden eines Verstorbenen zu begleichenHe who undertakes to repay the debts of a dead personباب مَنْ تَكَفَّلَ عَنْ مَيِّتٍ، دَيْنًا فَلَيْسَ لَهُ أَنْ يَرْجِعَ
حَدَّثَنَا عَلِيُّ بْنُ عَبْدِ اللَّهِ، حَدَّثَنَا سُفْيَانُ، حَدَّثَنَا عَمْرٌو، سَمِعَ مُحَمَّدَ بْنَ عَلِيٍّ، عَنْ جَابِرِ بْنِ عَبْدِ اللَّهِ ـ رضى الله عنهم ـ قَالَ قَالَ النَّبِيُّ ﷺ " لَوْ قَدْ جَاءَ مَالُ الْبَحْرَيْنِ، قَدْ أَعْطَيْتُكَ هَكَذَا وَهَكَذَا وَهَكَذَا ". فَلَمْ يَجِئْ مَالُ الْبَحْرَيْنِ حَتَّى قُبِضَ النَّبِيُّ ﷺ فَلَمَّا جَاءَ مَالُ الْبَحْرَيْنِ أَمَرَ أَبُو بَكْرٍ فَنَادَى مَنْ كَانَ لَهُ عِنْدَ النَّبِيِّ ﷺ عِدَةٌ أَوْ دَيْنٌ فَلْيَأْتِنَا. فَأَتَيْتُهُ، فَقُلْتُ إِنَّ النَّبِيَّ ﷺ قَالَ لِي كَذَا وَكَذَا، فَحَثَى لِي حَثْيَةً فَعَدَدْتُهَا فَإِذَا هِيَ خَمْسُمِائَةٍ، وَقَالَ خُذْ مِثْلَيْهَا.
Überliefert von Dschābir ibn ʿAbdullāh:
Einmal sagte der Prophet (ﷺ) zu mir: „Wenn das Geld aus Bahrain eintrifft, werde ich dir einen bestimmten Betrag davon geben.“ Der Prophet (ﷺ) war jedoch bereits verstorben, bevor das Geld aus Bahrain eintraf. Als das Geld aus Bahrain eintraf, verkündete Abū Bakr: „Werem der Prophet (ﷺ) etwas versprochen hat, der soll zu uns kommen.“ Ich ging zu Abū Bakr und sagte: „Der Prophet (ﷺ) hat mir dies und jenes versprochen.“ Abū Bakr gab mir eine Handvoll Münzen, und als ich sie zählte, waren es fünfhundert. Darauf sagte Abū Bakr: „Nimm zusätzlich noch das Doppelte von dem, was du erhalten hast.“
Narrated Jabir bin `Abdullah:
Once the Prophet (ﷺ) said (to me), "If the money of Bahrain comes, I will give you a certain amount of
it." The Prophet (ﷺ) had breathed his last before the money of Bahrain arrived. When the money of
Bahrain reached, Abu Bakr announced, "Whoever was promised by the Prophet (ﷺ) should come to us." I
went to Abu Bakr and said, "The Prophet (ﷺ) promised me so and so." Abu Bakr gave me a handful of
coins and when I counted them, they were five-hundred in number. Abu Bakr then said, "Take twice
the amount you have taken (besides).
Sahih (Sunnah.com)
Das Schutzversprechen, das Abū Bakr gegeben wurdeThe pledge of protection given to Abu Bakrباب جِوَارِ أَبِي بَكْرٍ فِي عَهْدِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم وَعَقْدِهِ
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ بُكَيْرٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ عُقَيْلٍ، قَالَ ابْنُ شِهَابٍ فَأَخْبَرَنِي عُرْوَةُ بْنُ الزُّبَيْرِ، أَنَّ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ زَوْجَ النَّبِيِّ ﷺ قَالَتْ لَمْ أَعْقِلْ أَبَوَىَّ إِلاَّ وَهُمَا يَدِينَانِ الدِّينَ. وَقَالَ أَبُو صَالِحٍ حَدَّثَنِي عَبْدُ اللَّهِ عَنْ يُونُسَ عَنِ الزُّهْرِيِّ قَالَ أَخْبَرَنِي عُرْوَةُ بْنُ الزُّبَيْرِ أَنَّ عَائِشَةَ ـ رضى الله عنها ـ قَالَتْ لَمْ أَعْقِلْ أَبَوَىَّ قَطُّ، إِلاَّ وَهُمَا يَدِينَانِ الدِّينَ، وَلَمْ يَمُرَّ عَلَيْنَا يَوْمٌ إِلاَّ يَأْتِينَا فِيهِ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ طَرَفَىِ النَّهَارِ بُكْرَةً وَعَشِيَّةً، فَلَمَّا ابْتُلِيَ الْمُسْلِمُونَ خَرَجَ أَبُو بَكْرٍ مُهَاجِرًا قِبَلَ الْحَبَشَةِ، حَتَّى إِذَا بَلَغَ بَرْكَ الْغِمَادِ لَقِيَهُ ابْنُ الدَّغِنَةِ ـ وَهْوَ سَيِّدُ الْقَارَةِ ـ فَقَالَ أَيْنَ تُرِيدُ يَا أَبَا بَكْرٍ فَقَالَ أَبُو بَكْرٍ أَخْرَجَنِي قَوْمِي فَأَنَا أُرِيدُ أَنْ أَسِيحَ فِي الأَرْضِ فَأَعْبُدَ رَبِّي. قَالَ ابْنُ الدَّغِنَةِ إِنَّ مِثْلَكَ لاَ يَخْرُجُ وَلاَ يُخْرَجُ، فَإِنَّكَ تَكْسِبُ الْمَعْدُومَ، وَتَصِلُ الرَّحِمَ، وَتَحْمِلُ الْكَلَّ، وَتَقْرِي الضَّيْفَ، وَتُعِينُ عَلَى نَوَائِبِ الْحَقِّ، وَأَنَا لَكَ جَارٌ فَارْجِعْ فَاعْبُدْ رَبَّكَ بِبِلاَدِكَ. فَارْتَحَلَ ابْنُ الدَّغِنَةِ، فَرَجَعَ مَعَ أَبِي بَكْرٍ، فَطَافَ فِي أَشْرَافِ كُفَّارِ قُرَيْشٍ، فَقَالَ لَهُمْ إِنَّ أَبَا بَكْرٍ لاَ يَخْرُجُ مِثْلُهُ، وَلاَ يُخْرَجُ، أَتُخْرِجُونَ رَجُلاً يُكْسِبُ الْمَعْدُومَ، وَيَصِلُ الرَّحِمَ، وَيَحْمِلُ الْكَلَّ، وَيَقْرِي الضَّيْفَ، وَيُعِينُ عَلَى نَوَائِبِ الْحَقِّ. فَأَنْفَذَتْ قُرَيْشٌ جِوَارَ ابْنِ الدَّغِنَةِ وَآمَنُوا أَبَا بَكْرٍ وَقَالُوا لاِبْنِ الدَّغِنَةِ مُرْ أَبَا بَكْرٍ فَلْيَعْبُدْ رَبَّهُ فِي دَارِهِ، فَلْيُصَلِّ وَلْيَقْرَأْ مَا شَاءَ، وَلاَ يُؤْذِينَا بِذَلِكَ، وَلاَ يَسْتَعْلِنْ بِهِ، فَإِنَّا قَدْ خَشِينَا أَنْ يَفْتِنَ أَبْنَاءَنَا وَنِسَاءَنَا. قَالَ ذَلِكَ ابْنُ الدَّغِنَةِ لأَبِي بَكْرٍ، فَطَفِقَ أَبُو بَكْرٍ يَعْبُدُ رَبَّهُ فِي دَارِهِ، وَلاَ يَسْتَعْلِنُ بِالصَّلاَةِ وَلاَ الْقِرَاءَةِ فِي غَيْرِ دَارِهِ، ثُمَّ بَدَا لأَبِي بَكْرٍ فَابْتَنَى مَسْجِدًا بِفِنَاءِ دَارِهِ، وَبَرَزَ فَكَانَ يُصَلِّي فِيهِ، وَيَقْرَأُ الْقُرْآنَ، فَيَتَقَصَّفُ عَلَيْهِ نِسَاءُ الْمُشْرِكِينَ وَأَبْنَاؤُهُمْ، يَعْجَبُونَ وَيَنْظُرُونَ إِلَيْهِ، وَكَانَ أَبُو بَكْرٍ رَجُلاً بَكَّاءً لاَ يَمْلِكُ دَمْعَهُ حِينَ يَقْرَأُ الْقُرْآنَ، فَأَفْزَعَ ذَلِكَ أَشْرَافَ قُرَيْشٍ مِنَ الْمُشْرِكِينَ، فَأَرْسَلُوا إِلَى ابْنِ الدَّغِنَةِ فَقَدِمَ عَلَيْهِمْ، فَقَالُوا لَهُ إِنَّا كُنَّا أَجَرْنَا أَبَا بَكْرٍ عَلَى أَنْ يَعْبُدَ رَبَّهُ فِي دَارِهِ، وَإِنَّهُ جَاوَزَ ذَلِكَ، فَابْتَنَى مَسْجِدًا بِفِنَاءِ دَارِهِ، وَأَعْلَنَ الصَّلاَةَ وَالْقِرَاءَةَ، وَقَدْ خَشِينَا أَنْ يَفْتِنَ أَبْنَاءَنَا وَنِسَاءَنَا، فَأْتِهِ فَإِنْ أَحَبَّ أَنْ يَقْتَصِرَ عَلَى أَنْ يَعْبُدَ رَبَّهُ فِي دَارِهِ فَعَلَ، وَإِنْ أَبَى إِلاَّ أَنْ يُعْلِنَ ذَلِكَ فَسَلْهُ أَنْ يَرُدَّ إِلَيْكَ ذِمَّتَكَ، فَإِنَّا كَرِهْنَا أَنْ نُخْفِرَكَ، وَلَسْنَا مُقِرِّينَ لأَبِي بَكْرٍ الاِسْتِعْلاَنَ. قَالَتْ عَائِشَةُ فَأَتَى ابْنُ الدَّغِنَةِ أَبَا بَكْرٍ، فَقَالَ قَدْ عَلِمْتَ الَّذِي عَقَدْتُ لَكَ عَلَيْهِ، فَإِمَّا أَنْ تَقْتَصِرَ عَلَى ذَلِكَ وَإِمَّا أَنْ تَرُدَّ إِلَىَّ ذِمَّتِي، فَإِنِّي لاَ أُحِبُّ أَنْ تَسْمَعَ الْعَرَبُ أَنِّي أُخْفِرْتُ فِي رَجُلٍ عَقَدْتُ لَهُ. قَالَ أَبُو بَكْرٍ إِنِّي أَرُدُّ إِلَيْكَ جِوَارَكَ، وَأَرْضَى بِجِوَارِ اللَّهِ. وَرَسُولُ اللَّهِ ﷺ يَوْمَئِذٍ بِمَكَّةَ، فَقَالَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ " قَدْ أُرِيتُ دَارَ هِجْرَتِكُمْ، رَأَيْتُ سَبْخَةً ذَاتَ نَخْلٍ بَيْنَ لاَبَتَيْنِ ". وَهُمَا الْحَرَّتَانِ، فَهَاجَرَ مَنْ هَاجَرَ قِبَلَ الْمَدِينَةِ حِينَ ذَكَرَ ذَلِكَ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ، وَرَجَعَ إِلَى الْمَدِينَةِ بَعْضُ مَنْ كَانَ هَاجَرَ إِلَى أَرْضِ الْحَبَشَةِ، وَتَجَهَّزَ أَبُو بَكْرٍ مُهَاجِرًا، فَقَالَ لَهُ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ " عَلَى رِسْلِكَ فَإِنِّي أَرْجُو أَنْ يُؤْذَنَ لِي ". قَالَ أَبُو بَكْرٍ هَلْ تَرْجُو ذَلِكَ بِأَبِي أَنْتَ قَالَ " نَعَمْ ". فَحَبَسَ أَبُو بَكْرٍ نَفْسَهُ عَلَى رَسُولِ اللَّهِ ﷺ لِيَصْحَبَهُ وَعَلَفَ رَاحِلَتَيْنِ كَانَتَا عِنْدَهُ وَرَقَ السَّمُرِ أَرْبَعَةَ أَشْهُرٍ.
Überliefert von ʿĀ’ischa:
(Ehefrau des Propheten:) Seit ich in dem Alter war, in dem ich mich an Dinge erinnern konnte, sah ich meine Eltern den Islam als die rechte Religion praktizieren. Kein einziger Tag verging, ohne dass der Gesandte Allahs (ﷺ) uns morgens und abends besuchte. Als die Muslime verfolgt wurden, machte sich Abū Bakr als Auswanderer auf den Weg nach Abessinien. Als er einen Ort namens Bark al-Ghimād erreichte, traf er Ibn ad-Daghina, den Anführer des Stammes Qāra, der Abū Bakr fragte: „Wohin gehst du?“ Abū Bakr sagte: „Mein Volk hat mich aus dem Land vertrieben, und ich möchte durch die Welt ziehen und meinen Herrn anbeten.“ Ibn ad-Daghina sagte: „Ein Mann wie du zieht nicht fort und wird auch nicht vertrieben, denn du hilfst den Armen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, pflegst die Verwandtschaftsbande, hilfst den Behinderten (oder den Bedürftigen), bewirtest die Gäste und hilfst den Menschen in ihren Schwierigkeiten. Ich bin dein Schutzgeber. Kehre also zurück und bete deinen Herrn in deinem Haus an.“ Ibn ad-Daghina ging mit Abū Bakr und brachte ihn zu den Anführern der Quraisch. Er sagte zu ihnen: „Ein Mann wie Abū Bakr zieht nicht fort und wird auch nicht vertrieben. Wollt ihr einen Mann vertreiben, der den Armen hilft, ihren Lebensunterhalt zu verdienen, die Verwandtschaftsbande pflegt, den Behinderten hilft, die Gäste mit Nahrung und Unterkunft versorgt und den Menschen in ihren Schwierigkeiten beisteht?“
Daraufhin akzeptierten die Quraisch den Schutzbund Ibn ad-Daghinas und teilten Abū Bakr mit, dass er sicher sei. Sie sagten zu Ibn ad-Daghina: „Weise Abū Bakr an, seinen Herrn nur in seinem Haus anzubeten, dort zu beten und zu rezitieren, was er möchte, uns aber nicht zu belästigen und diese Dinge nicht öffentlich zu tun, denn wir fürchten, dass unsere Söhne und Frauen ihm folgen könnten.“ Ibn ad-Daghina teilte Abū Bakr dies mit. Abū Bakr fuhr daher fort, seinen Herrn in seinem Haus anzubeten, und betete oder rezitierte den Qur’an nur in seinem Haus laut. Später kam Abū Bakr auf den Gedanken, im Innenhof seines Hauses eine Moschee zu errichten. Er setzte diesen Gedanken um und begann, dort öffentlich zu beten und den Qur’an zu rezitieren. Die Frauen und Kinder der Götzendiener begannen, sich um ihn zu versammeln und ihn erstaunt anzusehen. Abū Bakr war ein weichherziger Mensch und konnte nicht verhindern, beim Rezitieren des Qur’an zu weinen. Dies erschreckte die Anführer der Quraisch. Sie ließen Ibn ad-Daghina holen, und als er kam, sagten sie: „Wir haben Abū Bakr unter der Bedingung Schutz gewährt, dass er seinen Herrn in seinem Haus anbetet. Doch er hat diese Bedingung überschritten, im Innenhof seines Hauses eine Moschee errichtet, dort sein Gebet verrichtet und den Qur’an öffentlich rezitiert. Wir befürchten, dass er unsere Frauen und Kinder in die Irre führt. Geh also zu ihm und sage ihm: Wenn er möchte, kann er seinen Herrn ausschließlich in seinem Haus anbeten. Wenn nicht, soll er dir deinen Schutzbund zurückgeben. Wir möchten dich nicht dadurch hintergehen, dass wir unseren Schutzbund widerrufen, können aber auch Abū Bakrs öffentliches Bekunden des Islam (seine Anbetung) nicht dulden.“
ʿĀ’ischa fügte hinzu: Ibn ad-Daghina kam zu Abū Bakr und sagte: „Du kennst die Bedingungen, unter denen ich dir Schutz gewährt habe. Du solltest dich daher entweder an diese Bedingungen halten oder meinen Schutz auflösen, denn ich möchte nicht hören, wie die Araber sagen, Ibn ad-Daghina habe einem Mann Schutz gewährt, dessen Volk diesen Schutz nicht respektiert habe.“ Abū Bakr sagte: „Ich löse deinen Schutzbund auf und bin mit Allahs Schutz zufrieden.“
Zu jener Zeit befand sich der Gesandte Allahs (ﷺ) noch in Mekka. Er sagte zu seinen Gefährten: „Mir ist der Ort eurer Auswanderung gezeigt worden. Ich habe ein salzhaltiges Land gesehen, das mit Dattelpalmen bewachsen ist und zwischen zwei Bergen liegt, den beiden Harra.“ Als der Prophet (ﷺ) dies mitteilte, wanderten einige der Gefährten nach Medina aus, und einige von denen, die nach Abessinien ausgewandert waren, kehrten nach Medina zurück. Als Abū Bakr sich zur Auswanderung bereitmachte, sagte der Gesandte Allahs (ﷺ) zu ihm: „Warte, denn ich hoffe, die Erlaubnis zur Auswanderung zu erhalten.“ Abū Bakr fragte: „Möge mein Vater für dich geopfert werden! Hoffst du das wirklich?“ Der Gesandte Allahs (ﷺ) bejahte dies. Daher verschob Abū Bakr seine Abreise, um den Gesandten Allahs (ﷺ) begleiten zu können, und fütterte seine beiden Kamele vier Monate lang mit den Blättern von Samur-Bäumen.
Narrated Aisha:
(wife of the Prophet) Since I reached the age when I could remember things, I have seen my parents
worshipping according to the right faith of Islam. Not a single day passed but Allah's Messenger (ﷺ) visited
us both in the morning and in the evening. When the Muslims were persecuted, Abu Bakr set out for
Ethiopia as an emigrant. When he reached a place called Bark-al-Ghimad, he met Ibn Ad-Daghna, the
chief of the Qara tribe, who asked Abu Bakr, "Where are you going?" Abu Bakr said, "My people
have turned me out of the country and I would like to tour the world and worship my Lord." Ibn Ad-
Daghna said, "A man like you will not go out, nor will he be turned out as you help the poor earn their
living, keep good relation with your Kith and kin, help the disabled (or the dependents), provide
guests with food and shelter, and help people during their troubles. I am your protector. So, go back
and worship your Lord at your home." Ibn Ad-Daghna went along with Abu Bakr and took him to the
chiefs of Quraish saying to them, "A man like Abu Bakr will not go out, nor will he be turned out. Do
you turn out a man who helps the poor earn their living, keeps good relations with Kith and kin, helps
the disabled, provides guests with food and shelter, and helps the people during their troubles?"
So, Quraish allowed Ibn Ad-Daghna's guarantee of protection and told Abu- Bakr that he was secure,
and said to Ibn Ad-Daghna, "Advise Abu Bakr to worship his Lord in his house and to pray and read
what he liked and not to hurt us and not to do these things publicly, for we fear that our sons and
women may follow him." Ibn Ad-Daghna told Abu Bakr of all that, so Abu- Bakr continued
worshipping his Lord in his house and did not pray or recite Qur'an aloud except in his house. Later
on Abu Bakr had an idea of building a mosque in the court yard of his house. He fulfilled that idea and
started praying and reciting Qur'an there publicly. The women and the offspring of the pagans started
gathering around him and looking at him astonishingly. Abu Bakr was a softhearted person and could
not help weeping while reciting Qur'an. This horrified the pagan chiefs of Quraish. They sent for Ibn
Ad-Daghna and when he came, they said, "We have given Abu Bakr protection on condition that he
will worship his Lord in his house, but he has transgressed that condition and has built a mosque in
the court yard of his house and offered his prayer and recited Qur'an in public. We are afraid lest he
mislead our women and offspring. So, go to him and tell him that if he wishes he can worship his
Lord in his house only, and if not, then tell him to return your pledge of protection as we do not like to
betray you by revoking your pledge, nor can we tolerate Abu Bakr's public declaration of Islam (his
worshipping).
`Aisha added: Ibn Ad-Daghna came to Abu Bakr and said, "You know the conditions on which I gave
you protection, so you should either abide by those conditions or revoke my protection, as I do not
like to hear the 'Arabs saying that Ibn Ad-Daghna gave the pledge of protection to a person and his
people did not respect it." Abu Bakr said, "I revoke your pledge of protection and am satisfied with
Allah's protection." At that time Allah's Messenger (ﷺ) was still in Mecca and he said to his companions,
"Your place of emigration has been shown to me. I have seen salty land, planted with date-palms and
situated between two mountains which are the two ,Harras." So, when the Prophet (ﷺ) told it, some of the
companions migrated to Medina, and some of those who had migrated to Ethiopia returned to Medina.
When Abu Bakr prepared for emigration, Allah's Messenger (ﷺ) said to him, "Wait, for I expect to be
permitted to emigrate." Abu Bakr asked, "May my father be sacrificed for your sake, do you really
expect that?" Allah's Messenger (ﷺ) replied in the affirmative. So, Abu Bakr postponed his departure in order
to accompany Allah's Messenger (ﷺ) and fed two camels which he had, with the leaves of Samor trees for
four months.
Sahih (Sunnah.com)
SchuldenDebtsباب الدَّيْنِ
حَدَّثَنَا يَحْيَى بْنُ بُكَيْرٍ، حَدَّثَنَا اللَّيْثُ، عَنْ عُقَيْلٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ أَبِي سَلَمَةَ، عَنْ أَبِي هُرَيْرَةَ ـ رضى الله عنه ـ أَنَّ رَسُولَ اللَّهِ ﷺ كَانَ يُؤْتَى بِالرَّجُلِ الْمُتَوَفَّى عَلَيْهِ الدَّيْنُ فَيَسْأَلُ " هَلْ تَرَكَ لِدَيْنِهِ فَضْلاً ". فَإِنْ حُدِّثَ أَنَّهُ تَرَكَ لِدَيْنِهِ وَفَاءً صَلَّى، وَإِلاَّ قَالَ لِلْمُسْلِمِينَ " صَلُّوا عَلَى صَاحِبِكُمْ ". فَلَمَّا فَتَحَ اللَّهُ عَلَيْهِ الْفُتُوحَ قَالَ " أَنَا أَوْلَى بِالْمُؤْمِنِينَ مِنْ أَنْفُسِهِمْ، فَمَنْ تُوُفِّيَ مِنَ الْمُؤْمِنِينَ فَتَرَكَ دَيْنًا فَعَلَىَّ قَضَاؤُهُ، وَمَنْ تَرَكَ مَالاً فَلِوَرَثَتِهِ ".
Überliefert von Abū Huraira:
Wenn ein Verstorbener, der Schulden hatte, zum Gesandten Allahs (ﷺ) gebracht wurde, fragte er: „Hat er etwas hinterlassen, womit seine Schulden beglichen werden können?“ Wenn ihm mitgeteilt wurde, dass er etwas zur Begleichung seiner Schulden hinterlassen hatte, verrichtete er das Totengebet für ihn; andernfalls sagte er den Muslimen, sie sollten das Totengebet für ihren Gefährten verrichten. Als Allah den Propheten (ﷺ) durch die Eroberungen wohlhabend gemacht hatte, sagte er: „Ich habe mehr Anspruch als die anderen Gläubigen darauf, für die Gläubigen zu sorgen. Wenn also ein Muslim stirbt und Schulden hat, bin ich für die Begleichung seiner Schulden verantwortlich. Und wer Vermögen hinterlässt, so gehört es seinen Erben.“
Narrated Abu Huraira:
Whenever a dead man in debt was brought to Allah's Messenger (ﷺ) he would ask, "Has he left anything to
repay his debt?" If he was informed that he had left something to repay his debts, he would offer his
funeral prayer, otherwise he would tell the Muslims to offer their friend's funeral prayer. When Allah
made the Prophet (ﷺ) wealthy through conquests, he said, "I am more rightful than other believers to be
the guardian of the believers, so if a Muslim dies while in debt, I am responsible for the repayment of
his debt, and whoever leaves wealth (after his death) it will belong to his heirs. "
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