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DeenStudy Hadith

Sahih Muslim 1759a – Die Worte des Propheten (ﷺ): „Wir (Propheten) haben keine Erben, und…

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Arabische Originalquelle: Sunnah.com. Deutsche Übersetzungen: DeenStudy. Bitte bei Verständnisfragen den Originaltext und qualifizierte Lehrer heranziehen.Arabic source: Sunnah.com. German translations: DeenStudy. Refer to the original and qualified teachers for interpretation.

Die Worte des Propheten (ﷺ): „Wir (Propheten) haben keine Erben, und was wir hinterlassen, ist Almosen.“The words of the Prophet (ﷺ): "We (Prophets) have no heirs and whatever we leave behind is charity."باب قَوْلِ النَّبِيِّ صلى الله عليه وسلم ‏"‏ لاَ نُورَثُ مَا تَرَكْنَا فَهُوَ صَدَقَةٌ ‏"‏ ‏‏

حَدَّثَنِي مُحَمَّدُ بْنُ رَافِعٍ، أَخْبَرَنَا حُجَيْنٌ، حَدَّثَنَا لَيْثٌ، عَنْ عُقَيْلٍ، عَنِ ابْنِ شِهَابٍ، عَنْ عُرْوَةَ بْنِ الزُّبَيْرِ، عَنْ عَائِشَةَ، أَنَّهَا أَخْبَرَتْهُ أَنَّ فَاطِمَةَ بِنْتَ رَسُولِ اللَّهِ ﷺ أَرْسَلَتْ إِلَى أَبِي بَكْرٍ الصِّدِّيقِ تَسْأَلُهُ مِيرَاثَهَا مِنْ رَسُولِ اللَّهِ ﷺ مِمَّا أَفَاءَ اللَّهُ عَلَيْهِ بِالْمَدِينَةِ وَفَدَكٍ وَمَا بَقِيَ مِنْ خُمْسِ خَيْبَرَ فَقَالَ أَبُو بَكْرٍ إِنَّ رَسُولَ اللَّهِ ﷺ قَالَ ‏"‏ لاَ نُورَثُ مَا تَرَكْنَا صَدَقَةٌ إِنَّمَا يَأْكُلُ آلُ مُحَمَّدٍ - ﷺ - فِي هَذَا الْمَالِ ‏"‏ ‏.‏ وَإِنِّي وَاللَّهِ لاَ أُغَيِّرُ شَيْئًا مِنْ صَدَقَةِ رَسُولِ اللَّهِ ﷺ عَنْ حَالِهَا الَّتِي كَانَتْ عَلَيْهَا فِي عَهْدِ رَسُولِ اللَّهِ ﷺ وَلأَعْمَلَنَّ فِيهَا بِمَا عَمِلَ بِهِ رَسُولُ اللَّهِ ﷺ فَأَبَى أَبُو بَكْرٍ أَنْ يَدْفَعَ إِلَى فَاطِمَةَ شَيْئًا فَوَجَدَتْ فَاطِمَةُ عَلَى أَبِي بَكْرٍ فِي ذَلِكَ - قَالَ - فَهَجَرَتْهُ فَلَمْ تُكَلِّمْهُ حَتَّى تُوُفِّيَتْ وَعَاشَتْ بَعْدَ رَسُولِ اللَّهِ ﷺ سِتَّةَ أَشْهُرٍ فَلَمَّا تُوُفِّيَتْ دَفَنَهَا زَوْجُهَا عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ لَيْلاً وَلَمْ يُؤْذِنْ بِهَا أَبَا بَكْرٍ وَصَلَّى عَلَيْهَا عَلِيٌّ وَكَانَ لِعَلِيٍّ مِنَ النَّاسِ وِجْهَةٌ حَيَاةَ فَاطِمَةَ فَلَمَّا تُوُفِّيَتِ اسْتَنْكَرَ عَلِيٌّ وُجُوهَ النَّاسِ فَالْتَمَسَ مُصَالَحَةَ أَبِي بَكْرٍ وَمُبَايَعَتَهُ وَلَمْ يَكُنْ بَايَعَ تِلْكَ الأَشْهُرَ فَأَرْسَلَ إِلَى أَبِي بَكْرٍ أَنِ ائْتِنَا وَلاَ يَأْتِنَا مَعَكَ أَحَدٌ - كَرَاهِيَةَ مَحْضَرِ عُمَرَ بْنِ الْخَطَّابِ - فَقَالَ عُمَرُ لأَبِي بَكْرٍ وَاللَّهِ لاَ تَدْخُلْ عَلَيْهِمْ وَحْدَكَ ‏.‏ فَقَالَ أَبُو بَكْرٍ وَمَا عَسَاهُمْ أَنْ يَفْعَلُوا بِي إِنِّي وَاللَّهِ لآتِيَنَّهُمْ ‏.‏ فَدَخَلَ عَلَيْهِمْ أَبُو بَكْرٍ ‏.‏ فَتَشَهَّدَ عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ ثُمَّ قَالَ إِنَّا قَدْ عَرَفْنَا يَا أَبَا بَكْرٍ فَضِيلَتَكَ وَمَا أَعْطَاكَ اللَّهُ وَلَمْ نَنْفَسْ عَلَيْكَ خَيْرًا سَاقَهُ اللَّهُ إِلَيْكَ وَلَكِنَّكَ اسْتَبْدَدْتَ عَلَيْنَا بِالأَمْرِ وَكُنَّا نَحْنُ نَرَى لَنَا حَقًّا لِقَرَابَتِنَا مِنْ رَسُولِ اللَّهِ ﷺ ‏.‏ فَلَمْ يَزَلْ يُكَلِّمُ أَبَا بَكْرٍ حَتَّى فَاضَتْ عَيْنَا أَبِي بَكْرٍ فَلَمَّا تَكَلَّمَ أَبُو بَكْرٍ قَالَ وَالَّذِي نَفْسِي بِيَدِهِ لَقَرَابَةُ رَسُولِ اللَّهِ ﷺ أَحَبُّ إِلَىَّ أَنْ أَصِلَ مِنْ قَرَابَتِي وَأَمَّا الَّذِي شَجَرَ بَيْنِي وَبَيْنَكُمْ مِنْ هَذِهِ الأَمْوَالِ فَإِنِّي لَمْ آلُ فِيهِ عَنِ الْحَقِّ وَلَمْ أَتْرُكْ أَمْرًا رَأَيْتُ رَسُولَ اللَّهِ ﷺ يَصْنَعُهُ فِيهَا إِلاَّ صَنَعْتُهُ ‏.‏ فَقَالَ عَلِيٌّ لأَبِي بَكْرٍ مَوْعِدُكَ الْعَشِيَّةُ لِلْبَيْعَةِ ‏.‏ فَلَمَّا صَلَّى أَبُو بَكْرٍ صَلاَةَ الظُّهْرِ رَقِيَ عَلَى الْمِنْبَرِ فَتَشَهَّدَ وَذَكَرَ شَأْنَ عَلِيٍّ وَتَخَلُّفَهُ عَنِ الْبَيْعَةِ وَعُذْرَهُ بِالَّذِي اعْتَذَرَ إِلَيْهِ ثُمَّ اسْتَغْفَرَ وَتَشَهَّدَ عَلِيُّ بْنُ أَبِي طَالِبٍ فَعَظَّمَ حَقَّ أَبِي بَكْرٍ وَأَنَّهُ لَمْ يَحْمِلْهُ عَلَى الَّذِي صَنَعَ نَفَاسَةً عَلَى أَبِي بَكْرٍ وَلاَ إِنْكَارًا لِلَّذِي فَضَّلَهُ اللَّهُ بِهِ وَلَكِنَّا كُنَّا نَرَى لَنَا فِي الأَمْرِ نَصِيبًا فَاسْتُبِدَّ عَلَيْنَا بِهِ فَوَجَدْنَا فِي أَنْفُسِنَا فَسُرَّ بِذَلِكَ الْمُسْلِمُونَ وَقَالُوا أَصَبْتَ ‏.‏ فَكَانَ الْمُسْلِمُونَ إِلَى عَلِيٍّ قَرِيبًا حِينَ رَاجَعَ الأَمْرَ الْمَعْرُوفَ ‏.‏
Es wird überliefert, dass ʿUrwa b. az-Zubair von ʿĀ’ischa überlieferte, dass sie ihm berichtete: Fātima, die Tochter des Gesandten Allahs (ﷺ), schickte jemanden zu Abū Bakr, um von ihm ihren Anteil am Erbe zu fordern, das der Gesandte Allahs (ﷺ) aus dem erhalten hatte, was Allah ihm in Medina und Fadak gewährt hatte, sowie den Anteil an einem Fünftel der Einkünfte, die jährlich aus Chaibar bezogen wurden. Abū Bakr sagte: „Der Gesandte Allahs (ﷺ) sagte: ‚Wir, die Propheten, hinterlassen keine Erben; was wir hinterlassen, ist eine Almosengabe.‘ Die Angehörigen des Gesandten Allahs werden von den Einkünften dieser Besitztümer leben. Aber, bei Allah, ich werde die Almosengabe des Gesandten Allahs (ﷺ) nicht aus dem Zustand verändern, in dem sie sich zu seiner Zeit befand. Ich werde damit genauso verfahren, wie der Gesandte Allahs (ﷺ) selbst damit zu verfahren pflegte.“

Daher weigerte sich Abū Bakr, Fātima etwas davon zu übergeben. Aus diesem Grund wurde sie zornig auf Abū Bakr, wandte sich von ihm ab und sprach bis zu ihrem Lebensende nicht mehr mit ihm. Sie lebte sechs Monate nach dem Tod des Gesandten Allahs (ﷺ). Als sie starb, begrub ihr Ehemann ʿAlī b. Abū Tālib sie bei Nacht. Er informierte Abū Bakr nicht über ihren Tod und verrichtete selbst das Totengebet für sie.

Zu Fātimas Lebzeiten genoss ʿAlī besondere Achtung bei den Menschen. Nachdem sie gestorben war, bemerkte er in den Gesichtern der Menschen eine Entfremdung ihm gegenüber. Daher bemühte er sich, sich mit Abū Bakr zu versöhnen und ihm den Treueid zu leisten. Während dieser Monate hatte er ihm als Kalifen noch nicht den Treueid geleistet. Er schickte jemanden zu Abū Bakr und bat ihn, ihn allein zu besuchen, ohne jemand anderen mitzunehmen, womit er die Anwesenheit ʿUmars ablehnte.

ʿUmar sagte zu Abū Bakr: „Bei Allah, du wirst nicht allein zu ihnen gehen.“ Abū Bakr sagte: „Was werden sie mir antun? Bei Allah, ich werde zu ihnen gehen.“ Und so besuchte er sie allein.

ʿAlī sprach die Taschahhud-Formel, wie sie zu Beginn einer religiösen Ansprache gesprochen wird, und sagte dann: „Wir erkennen deine moralische Vorzüglichkeit und das an, was Allah dir gewährt hat. Wir beneiden dich nicht um die Gunst, die Allah dir verliehen hat – nämlich das Kalifat. Doch du hast die Angelegenheit allein übernommen, ohne uns zu konsultieren, und wir waren aufgrund unserer Verwandtschaft mit dem Gesandten Allahs (ﷺ) der Ansicht, dass wir ein Recht darauf hatten, konsultiert zu werden.“

Er fuhr fort, in diesem Sinne zu Abū Bakr zu sprechen, bis dessen Augen sich mit Tränen füllten. Dann sagte Abū Bakr: „Bei Allah, in Dessen Hand mein Leben ist, die Verwandtschaft mit dem Gesandten Allahs (ﷺ) ist mir lieber als die Verwandtschaft mit meinen eigenen Angehörigen. Was aber den Streit betrifft, der zwischen dir und mir wegen dieser Besitztümer entstanden ist, so bin ich nicht vom richtigen Weg abgewichen und habe nicht aufgegeben, damit so zu verfahren, wie der Gesandte Allahs (ﷺ) damit zu verfahren pflegte.“

Da sagte ʿAlī zu Abū Bakr: „Heute Nachmittag ist der Treueid für dich festgesetzt.“

Nachdem Abū Bakr das Zuhr-Gebet beendet hatte, stieg er auf die Kanzel, sprach die Taschahhud-Formel und schilderte die Stellung ʿAlīs, dessen Verzögerung beim Leisten des Treueids sowie die Entschuldigung, die dieser ihm dafür vorgebracht hatte. Danach bat er Allah um Vergebung.

Dann sprach ʿAlī b. Abū Tālib die Taschahhud-Formel, pries die Vorzüge Abū Bakrs und sagte, dass sein Verhalten weder aus Eifersucht auf Abū Bakr noch aus der Ablehnung der hohen Stellung erfolgt sei, die Allah ihm verliehen hatte, sondern fügte hinzu: „Wir waren jedoch der Ansicht, dass wir einen Anteil an der Regierung haben sollten. Doch die Angelegenheit wurde entschieden, ohne uns zu Rate zu ziehen, und das missfiel uns. Daher verzögerten wir den Treueid.“

Die Muslime waren mit dieser Erklärung zufrieden und sagten: „Du hast das Richtige getan.“ Die Muslime waren ʿAlī wieder wohlgesinnt, nachdem er den richtigen Weg eingeschlagen hatte.
It is narrated on the authority of Urwa b. Zubair who narrated from A'isha that she informed him that Fatima, daughter of the Messenger of Allah (ﷺ), sent someone to Abu Bakr to demand from him her share of the legacy left by the Messenger of Allah (ﷺ) from what Allah had bestowed upon him at Medina and Fadak and what was left from one-filth of the income (annually received) from Khaibar. Abu Bakr said: The Messenger of Allah (ﷺ) said:" We (prophets) do not have any heirs; what we leave behind is (to be given in) charity." The household of the Messenger of Allah (ﷺ) will live on the income from these properties, but, by Allah, I will not change the charity of the Messenger of Allah (ﷺ) from the condition in which it was in his own time. I will do the same with it as the Messenger of Allah (may peace be upun him) himself used to do. So Abu Bakr refused to hand over anything from it to Fatima who got angry with Abu Bakr for this reason. She forsook him and did not talk to him until the end of her life. She lived for six months after the death of the Messenger of Allah (ﷺ). When she died, her husband. 'Ali b. Abu Talib, buried her at night. He did not inform Abu Bakr about her death and offered the funeral prayer over her himself. During the lifetime of Fatima, 'All received (special) regard from the people. After she had died, he felt estrangement in the faces of the people towards him. So he sought to make peace with Abu Bakr and offer his allegiance to him. He had not yet owed allegiance to him as Caliph during these months. He sent a person to Abu Bakr requesting him to visit him unaccompanied by anyone (disapproving the presence of Umar). 'Umar said to Abu Bakr: BY Allah, you will not visit them alone. Abu Bakr said: What will they do to me? By Allah, I will visit them. And he did pay them a visit alone. 'All recited Tashahhud (as it is done in the beginning of a religious sermon) ; then said: We recognise your moral excellence and what Allah has bestowed upon you. We do not envy the favour (i. e. the Catiphate) which Allah nas conferred upon you; but you have done it (assumed the position of Caliph) alone (without consulting us), and we thought we had a right (to be consulted) on account of our kinship with the Messenger of Allah (ﷺ). He continued to talk to Abu Bakr (in this vein) until the latter's eyes welled up with tears. Then Abd Bakr spoke and said: By Allah, in Whose Hand is my life, the kinship of the Messenger of Allah (ﷺ) is dearer to me than the kinship of my own people. As regards the dispute that has arisen between you and me about these properties, I have not deviated from the right course and I have not given up doing about them what the Messenger of Allah (ﷺ) used to do. So 'Ali said to Abu Bakr: This aftetnoon is (fixed) for (swearing) allegiance (to you). So when Abu Bakr had finished his Zuhr prayer, he ascended the pulpit and recited Tashahhud, and described the status of 'Ali, his delay in swearing allegiance and the excuse which lie had offered to him (for this delay). (After this) he asked for God's forgiveness. Then 'Ali b. Abu Talib recited the Tashahhud. extolled the merits of Abu Bakr and (said that) his action was nott prompted by any jealousy of Abu Bakr on his part or his refusal to accept the high position which Allah had conferred upon him, (adding: ) But we were of the opinion that we should have a share in the government, but the matter had been decided without taking us into confidence, and this displeased us. (Hence the delay in offering allegiance. The Muslims were pleased with this (explanation) and they said: You have done the right thing. The Muslims were (again) favourably inclined to 'Ali since he adopted the proper course of action.

Sahih (Sunnah.com)